Menschen, die aus einer Idee Wirklichkeit machen

Vorstand Verein Hochstudhaus Talhof Hirschthal, v.l.n.r.: Arthur Schildknecht, Markus Goldenberger (Präsident), Rolf Baumann, Alfred Müller und Christian Schüttel

Hinter dem Hochstudhaus Talhof stehen Menschen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, ein aussergewöhnliches Stück Aargauer Baukultur zu erhalten und ihm eine Zukunft zu geben.

Was mit der Rettung eines historischen Gebäudes begann, ist heute ein gemeinsames Projekt mit einem klaren Ziel: Das Hochstudhaus soll wieder aufgebaut, mit Leben gefüllt und langfristig für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Ein neuer Ort für ein altes Haus

Der Verein Hochstudhaus Talhof Hirschthal begleitet und gestaltet das Projekt von der Rettung des Gebäudes bis zu seiner künftigen Nutzung. Im Vorstand arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Fähigkeiten zusammen – mit viel persönlichem Einsatz und einer gemeinsamen Überzeugung.

Zu den Aufgaben gehören die Koordination des Wiederaufbaus, die Finanzierung und Mittelbeschaffung, die Zusammenarbeit mit Behörden, Fachstellen und Partnern sowie die Entwicklung der künftigen öffentlichen Nutzung. Dabei bleibt es nicht bei Sitzungen und Konzepten: Vorstands- und Vereinsmitglieder packen auch auf der Baustelle immer wieder selbst mit an.

Und die Arbeit endet nicht mit der Fertigstellung. Der Verein wird sich auch künftig für das Hochstudhaus engagieren, seine öffentliche Nutzung mitgestalten, Veranstaltungen und Aktivitäten ermöglichen und dazu beitragen, dass das Haus langfristig lebendig bleibt.

Aus einem historischen Gebäude wird so ein gemeinsames Projekt – getragen von Menschen, die Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und selbst mit anpacken.

Familie Schüttel, v.l.n.r.: Christian, Monika und Hans Schüttel mit Cäsar

Die Familie Schüttel hat dem Hochstudhaus Talhof in Hirschthal eine neue Heimat gegeben. Sie stellt nicht nur den Standort zur Verfügung, sondern engagiert sich auch persönlich und finanziell für den Wiederaufbau.

Nach der Fertigstellung wird die Familie einen wesentlichen Teil des täglichen Lebens rund um das Hochstudhaus mittragen. Landwirtschaft, Hofladen, Besenbeiz und die unmittelbare Umgebung bilden dabei ein natürliches Ganzes.

So erhält das über 200 Jahre alte Haus nicht nur einen neuen Standort, sondern wieder ein Umfeld, in dem gelebt und gearbeitet wird.