Ein Ort, der Geschichte bewahrt und Zukunft möglich macht
Das Hochstudhaus
Ein aussergewöhnliches Zeugnis Aargauer Baukultur
Hochstudhäuser prägen seit Jahrhunderten die bäuerliche Baukultur des Kantons Aargau. Charakteristisch ist ihre besondere Holzkonstruktion: Mächtige, über mehrere Geschosse reichende Hochstüde tragen das Dach und geben dem Haustyp seinen Namen.
Unter einem grossen Dach vereinten diese Häuser Wohnen, Arbeiten und Landwirtschaft. Menschen, Tiere, Vorräte und Gerätschaften fanden darin ihren Platz. Die Bauweise erzählt von handwerklichem Können, regional verfügbaren Materialien und einer Lebensform, die über Generationen das ländliche Aargau geprägt hat.
Das Hochstudhaus Talhof wurde 1803 erbaut. Es ist damit nicht nur ein historisches Gebäude, sondern ein Zeitzeuge einer vergangenen Lebens- und Arbeitswelt.
Mit seinem Wiederaufbau bleibt dieses Wissen erhalten – sichtbar, zugänglich und erlebbar.
Nutzung
Ein lebendiger Ort
Das Hochstudhaus soll kein Museum werden. Seine Geschichte soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden. Damit knüpft auch die künftige Nutzung an die ursprüngliche Funktion des Hauses als Ort des Lebens, Arbeitens und Zusammenkommens an.
Geplant sind Schulprogramme mit Einblicken in das Hochstudhaus und den Bio-Bauernhof, Übernachtungen für Schulklassen, Workshops für Firmen und Vereine, Vereinsanlässe und kulturelle Veranstaltungen. Eine Besenbeiz ergänzt das Angebot und der heute im Talhof bereits bestehende Hofladen wird erweitert und ins Hochstudhaus verlegt
Workshops
Inspirierende Räume für neue Ideen
Historische Räume schaffen besondere Perspektiven. Das Hochstudhaus bietet Unternehmen, Vereinen und Organisationen einen aussergewöhnlichen Rahmen für Workshops, Seminare und gemeinsames Arbeiten.
Abseits des gewohnten Alltags entsteht Raum für Kreativität, Austausch und neue Ideen. Gerade der Kontrast zwischen einem über 200 Jahre alten Gebäude und den Fragen von heute macht diesen Ort besonders.
Die naturnahe Umgebung und die Besenbeiz ergänzen das Erlebnis.
Besenbeiz
Gemeinsam geniessen
Die Besenbeiz wird zum unkomplizierten Treffpunkt im Hochstudhaus. Ein historischer Kachelofen sorgt dabei nicht nur für Wärme, sondern bringt ein Stück der ursprünglichen Wohnkultur zurück ins Haus.
Besucherinnen und Besucher können hier verweilen, sich begegnen und regionale Produkte geniessen. Die Besenbeiz ergänzt Führungen, Workshops und Veranstaltungen – und soll auch unabhängig davon ein Ort sein, an dem man gerne zusammenkommt.
Einfach, gastfreundlich und nah an der Geschichte des Hauses.
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